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Deutsch | Gedenkdienst

Der österreichische Gedenkdienst

Der « Gedenkdienst » (Memorial Service) ist eine Alternative zur Wehrpflicht in Österreich. Die Teilnehmer arbeiten weltweit in Institutionen, die der Erinnerung an die NS-Verbrechen gewidmet sind.

Der Gedenkdienst wurde von dem Politikwissenschaftler Dr. Andreas Maislinger in Innsbruck gegründet, inspiriert von der deutschen Aktion Sühnezeichen, bei der er als Freiwilliger im Museum Auschwitz-Birkenau wirkte.

1991 verabschiedete die österreichische Nationalversammlung ein Gesetz, dass Dr. Maislinger  erlaubte, den Gedenkdienst zu etablieren und als eine unabhängige Vereinigung zum größten Teil vom Staat finanziert zu werden. Die Absicht ist die Erinnerung an die NS-Verbrechen zu verewigen und somit Verantwortung zu übernehmen.

Der Gedenkdienst ist ein internationales Netzwerk, das Museen und Archive auf der ganzen Welt unterstützt. Seit 1992 nahmen mehr als 100 Freiwillige die Möglichkeit wahr, die Geschichte des KZ-Systems zu studieren und zu bewahren.

Der Österreichische DAAD, der Spitzenverband der Organisation, ist von der österreichischen Regierung bemächtigt, Freiwillige zum Gedenkdienst in Partnerorganisationen weltweit zu senden.

In diesem Zusammenhang begrüßt die Stiftung seit vielen Jahren junge Österreicher, die zu ihrer Arbeit und den Aktivitäten beitragen.

Für weitere Informationen: http://www.auslandsdienst.at/

Arbeit

  • Unterstützung bei der Forschung über die Internierung und Deportation der Franzosen während der deutschen Besatzung
  • Erhalten und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Stiftung und anderen Institutionen auf der ganzen Welt
  • Weitertragen der Erinnerung der Deportierten (vor allem an Bildungsinstitutionen!)

Kontakte

Gründer des « Gedenkdienst »
Dr. Andreas Maislinger
Hutterweg 6, A-6020 Innsbruck
Mobil: +43 664 100 83 61
E-Mail: maislinger@hrb.at

Freiwillige

Die Stiftung kann den Dienst der Freiwilligen in Anspruch nehmen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Sie erhalten einen schriftlichen Auftrag, mit Angaben über Art, Dauer und Bedingungen für die Durchführung der Aufgaben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Cyrille Le Quellec
Telefon. : 01 47 05 81 26
E-Mail : communication@fmd.asso.fr

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Fondation pour la mémoire de la déportation

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