Die Ausstellung « Freiheit – so nah, so fern. Das dopptelte Ende des Konzentrationslagers Natzweiler »
vom 13.09.2014 bis 01.09.2015
« 25. November 1944. Soldaten der US-Armee entdecken das erste Konzentrationslager im Bereich der Westfront : Natzweiler-Struthof. Im Innern des stacheldrahtumzäunten Geländes herrscht tiefe Stille. »
Kein einziger Häftling findet sich dort; alle sind evakuiert worden. Doch für die erschöpften Männer steht die Befreiung keineswegs nahe bevor.Ihr Leidensweg verlängert sich um einige furchtbare Monate, denn das „Lager Natzweiler“ wird auf die andere Rheinseite verlagert. Dort reorganisiert es sich und besteht im Netzwerk seiner Außenlager fort, weitere kommen hinzu. Bis zum Kriegsende zwingt „Natzweiler“ immer neue Sklavenarbeiter ins Joch der Kriegsindustrie.
Die von einem deutsch-französischen Team erarbeitete grenzüberschreitende Ausstellung zeichnet die einzigartige Geschichte dieses doppelten Endes nach. Dabei stellt sie Lebensgeschichten von Häftlingen aus ganz Europa in den Mittelpunkt; die meisten der Porträtierten haben die chaotische Phase der Auflösung und der Todesmärsche überlebt.
Für mehr Informationen:
http://www.struthof.fr/de/aktuelles/ausstellung-freiheit-so-nah-so-fern/
Kontakt
Michael Verry
Tel.: 03 88 47 44 59


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