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Exposition | Deutsch-französische Sonderausstellung: « Regards croisés – Prisonniers ici et là-bas“ – Gedenkstätte Lager Sandbostel

Samstag, 14. Januar – Samstag 28. Februar 2017

Deutsch-französische Sonderausstellung: « Regards croisés. – Prisonniers ici et là-bas“ (Perspektivwechsel – Gefangene hier, Gefangene dort)

Eröffnung: Samstag, 14. Januar um 14.00 Uhr

Ort: Gedenkstätte Lager Sandbostel (Sonderausstellungsraum im « Haus Altenberg »), Greftstr. 5, 27446 Sandbostel

-Eintritt frei-

Vom 14. Januar bis zum 28. Februar 2017 wird die deutsch-französische Sonderausstellung « Regards croisés. – Prisonniers ici et là-bas“ (Perspektivwechsel – Gefangene hier, Gefangene dort) in der Gedenkstätte Lager Sandbostel gezeigt. Die zweisprachige Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte im „Haus Altenberg“ zu sehen (Mo.-Fr. 9.00-16.00 Uhr, So. und Feiertags 12.00-16.00 Uhr (Nov.-Feb.) und 11.00-17.00 Uhr (Mrz.-Okt.)).

In Zusammenarbeit mit dem Verein Mémoires et Terroirs (Gedächtnis und Gegend) stellt die nordwestfranzösische Stadt Cherbourg-Octeville durch diese Hör- und Bilderausstellung die Zeitzeugenaussagen ehemaliger Kriegsgefangener aus der Normandie und Deutschland während des Zweiten Weltkrieges vor. Diese Aussagen sind Teile der großen Geschichte und die Erinnerungen der Zeugen der Normandie spiegeln die Berichte der deutschen Zeugen wider, und umgekehrt. Die Vorgehensweise besteht darin, der menschlichen Dimension der Berichte den Vorrang zu geben und den Worten dieser Menschen aus der Normandie und aus Deutschland Gehör zu verschaffen, deren Leben durch den von Deutschland verursachten Krieg in manchen Fällen um bis zu ein Jahrzehnt beraubt wurde.

In neun « Ausstellungsschränken » und mit über 40 Biografien werden die Themen: Der Alltag in Gefangenschaft, Die Arbeit, Das Zusammenleben mit den Wärtern und unter Gefangenen, Die Beziehung zu der Zivilbevölkerung, Blick auf den anderen, Kommunikation mit den Verwandten, Erhalt von Nachrichten, Handlungen der Rebellion und Die Rückkehr in die Heimat multiperspektivisch aus deutscher und französischer Sicht verhandelt.

Das Projekt zu der deutsch-französischen Sonderausstellung „Blickwechsel. Gefangene hier und dort“ entstand aus dem gemeinsamen Willen, die Worte dieser letzten Zeugen des Zweiten Weltkrieges zu würdigen, mit dem Ziel, diese zu sammeln, zu pflegen und der Öffentlichkeit, insbesondere den jungen Generationen, zu übermitteln. Seit seiner Einführung im Jahre 2013 wurde das Projekt in mehreren Schritten durchgeführt, von der Sammlung bis zu seiner endgültigen Realisierung im Jahr 2015.

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