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Lettre d’information | VERANSTALTUNGEN STIFTUNG DENKMAL Dezember 2017 und Januar 2018

  1. Dezember 2017, 18 Uhr – »Pilsen – Theresienstadt – Flossenbürg. Die Überlebensgeschichte eines tschechischen Intellektuellen« von Fridolín Machácek – Buchvorstellung
  2. Dezember 2017, 18 Uhr – Ausstellungseröffnung »Was damals Recht war …« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht – Saarbrücken
  3. Januar 2018, 19 Uhr – »Und es wird kommen der Tag …« – Zeitzeugengespräch mit Horst Selbiger und Léontine Meijer-van Mensch

Ab 24. Januar 2018 – Filmreihe im Zeughauskino zu »75 Jahre Schlacht von Stalingrad«

  1. Januar 2018 – »Komplex Auschwitz – Die vergessenen Außenlager« – Vortrag in englischer Sprache

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Mehr Informationen zu den Veranstaltungen:

 

»PILSEN – THERESIENSTADT – FLOSSENBÜRG. DIE ÜBERLEBENSGESCHICHTE EINES TSCHECHISCHEN INTELLEKTUELLEN« VON FRIDOLÍN MACHÁCEK – BUCHVORSTELLUNG

  1. Dezember 2017, 18 Uhr, Botschaft der Tschechischen Republik, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin

Fridolín Macháček (1884 –1954) galt in der ersten Tschechoslowakischen Republik als vorbildlicher patriotischer Intellektueller: Der Direktor des Pilsener Stadtmuseums war Historiker, Denkmalschützer, Heimatforscher, Kulturförderer, Lehrer und Redakteur. Seine bohemistischen Aktivitäten brachten ihn 1944 in Gestapo-Haft, nach Theresienstadt und in das KZ Flossenbürg. Im November 1945 reiste er zusammen mit dem Pilsener Fotografen Mirko Křen (1920–1968) nach Flossenbürg zurück. Macháčeks Reisenotizen und Křens Fotografien dienten als Grundlagen für ein Buch, das im Sommer 1946 als erster tschechischer Erinnerungsbericht über dieses KZ erschien und nun auf Deutsch vorliegt.

PROGRAMM

Begrüßung

  1. E. Tomáš Jan Podivínský, Botschafter der Tschechischen Republik in Deutschland

Grußworte

Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Milan Horáček, Publizist und Politiker

Buchvorstellung

Christa Schikorra, Dr. Jörg Skriebeleit und Jan Švimberský, Herausgeber (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)

Anmeldung bitte bis 13. Dezember 2017 unter: veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de

 

 

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG »WAS DAMALS RECHT WAR …« SOLDATEN UND ZIVILISTEN VOR GERICHTEN DER WEHRMACHT

  1. Dezember 2017, 18 Uhr, Rathaus St. Johann, Hauberrisser Saal, Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken 

Die Ausstellung informiert über Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz und dient der gesellschaftlichen Verankerung der erst zwischen 2002 und 2009 erfolgten rechtlichen Rehabilitierung ihrer Opfer. Insgesamt wurden mindestens 22.000 Menschen hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder in Strafeinheiten.

Ausgehend von einer Initiative ihres Beirates und gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag, aller Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken, hat die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz erarbeitet, die seit 2007 in über 40 deutschen, österreichischen und belgischen Orten gezeigt wurde. Für ihre erneute Präsentation wurde die Ausstellung um einen Überblick der erinnerungspolitischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre ergänzt.

Ausstellungsdauer:

  1. Dezember 2017 bis 9. Februar 2018

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr
Eintritt: frei

Kontakt: Landeshauptstadt Saarbrücken, Kulturamt, Telefon: (0681) 905 – 4904

Kooperationspartner: Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes

Führungen: Nach telefonischer Anmeldung unter (0681) 905 – 4904 oder Christel.drawer [at] saarbruecken.de

»UND ES WIRD KOMMEN DER TAG …« – ZEITZEUGENGESPRÄCH MIT HORST SELBIGER UND LÉONTINE MEIJER-VAN MENSCH

  1. Januar 2018, 19 Uhr, Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9–14, 10969Berlin

Horst Selbiger (*1928) stammt aus einer Berliner jüdischen Familie. Er erlebte die nationalsozialistische Ausgrenzung als Schulkind und war Augenzeuge der Ausschreitungen im November 1938. Nach der Schließung der jüdischen Schulen im Sommer 1942 musste er Zwangsarbeit leisten. Im Februar 1943 wurde er während der »Fabrikaktion« für einige Wochen festgenommen. Nach seiner Befreiung 1945 zog Selbiger zunächst in DP-Lager und nach Gründung der DDR 1949 nach Ostberlin. Er arbeitete als Journalist und nutzte eine Dienstreise zum Auschwitzprozess in Frankfurt am Main 1964 für seine Flucht in den Westen. Heute lebt er in Berlin.

PROGRAMM

Begrüßung

Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Grußwort

Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

Gespräch

Horst Selbiger mit Léontine Meijer-van Mensch, Programmdirektorin und Stellvertreterin des Direktors, Jüdisches Museum Berlin

Anmeldung bitte bis 10. Januar 2018 unter: veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de!

 

 

FILMREIHE IM ZEUGHAUSKINO ZU »75 JAHRE SCHLACHT VON STALINGRAD«

  1. Januar – 7. Februar 2018, Zeughauskino, Unter den Linden 2, 10117 Berlin 

Anlässlich des 75. Jahrestages wendet sich die Vortrags- und Filmreihe dem Phänomen »Stalingrad« zu. Es gilt an eine gewaltige Schlacht mit ihren vielen Opfern zu erinnern, deren Nachwirkung sich bis heute kaum einer entziehen kann. Wer in Deutschland über die Schlacht redet oder schreibt, kann es schwer vermeiden, Begriffe wie »Untergang«, »Fanal« oder »Wendepunkt« zu verwenden. Ebenso ist auch im Russischen der Begriff »Wendepunkt« schnell in aller Munde, gefolgt von »Sieg« und »Nach Berlin!«. Schon die Wortwahl lässt erahnen, dass viele unterschiedliche Geschichten entstanden sind, seit die Schlacht an der Wolga endete. In der deutschen Erinnerung geschah das am 31. Januar, in der sowjetischen am 2. Februar 1943. In drei deutsch-russischen Gesprächsrunden sowie einer fünfteiligen, kommentierten Filmreihe mit sowjetischen/russischen und west- wie ostdeutschen Werken spüren wir dem Phänomen »Stalingrad« nach.

 

Mittwoch, 24. Januar 2018, 20 Uhr

»Stalingrad«, UdSSR 1943, Leonid Varlamov, 78‘, englische Fassung I Einführung: Dr. Christoph Hesse, Freie Universität Berlin

Freitag, 26. Januar 2018, 18.30 Uhr

»Die große Wende / Velikiy perelom«, UdSSR 1945, Friedrich Ermler, 108‘, OmU I Einführung: Dr. Günter Agde, Filmhistoriker, Journalist und Autor

Freitag, 26. Januar 2018, 21 Uhr

»Hunde, wollt ihr ewig leben«, BRD 1959, Frank Wisbar, 93‘ I Einführung: Dr. Günter Agde, Filmhistoriker, Journalist und Autor

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20 Uhr

»Die letzten Briefe«, UdSSR 1968, Harry Stoitschew, Sawwa Kulisch, 30‘, deutsche Fassung

»… damit es weitergeht«, DDR 1970, Richard Cohn-Vossen, 30‘

»Schlachtfelder«, DDR 1985, Peter Voigt, 51‘ I Einführung: Dr. Günter Agde, Filmhistoriker, Journalist und Autor

FEBRUAR

 

Sonntag, 4. Februar 2018, 16.30 Uhr

»Sie kämpften für die Heimat«, UdSSR 1975, Sergej Bondartschuk, 150‘, deutsche Fassung ·

Einführung: Fabian Tietke, Kurator und Filmjournalist

Sonntag, 4. Februar 2018, 20 Uhr

»Stalingrad«, BRD 1993, Joseph Vilsmaier, 138‘ · Einführung: Fabian Tietke, Kurator und Filmjournalist

Mittwoch, 7. Februar 2018, 20 Uhr

»Stalingrad 3D«, RUS 2013, Fjodor Bondartschuk, 135‘, OmU · Einführung: Fabian Tietke, Kurator und Filmjournalist

Der Eintritt ist frei!

 

»KOMPLEX AUSCHWITZ – DIE VERGESSENEN AUSSENLAGER« – VORTRAG IN ENGLISCHER SPRACHE

  1. Januar 2018, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

 

Zum nationalsozialistischen Lagerkomplex Auschwitz gehörten neben den großen Lagern Auschwitz I, Auschwitz II (Birkenau) und Auschwitz III (Monowitz) insgesamt 43 Außenlager. Die meisten befanden sich in Schlesien, einige sogar auf tschechischem und slowakischem Boden. In Minen, Stahl- und Kraftwerken sowie in der Land- und Forstwirtschaft mussten Zehntausende Häftlinge Zwangsarbeit leisten. Die meisten von ihnen waren Juden. Die Geschichte dieser Nebenlager ist bis heute weitgehend unerforscht, ihre Spuren sind aus dem öffentlichen Raum verschwunden. Die Tiergarten4Association e. V. hat sich nun entschlossen, ihre Geschichte zu rekonstruieren, die vorhandenen Spuren zu dokumentieren, den Opfern einen Namen zu geben und die Ergebnisse im Internet zur Verfügung zu stellen.

PROGRAMM

Begrüßung

Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Grußwort

  1. E. Andrzej Przyłębski, Botschafter der Republik Polen in Deutschland

Vortrag (in englischer Sprache)

Cameron Munro, 1. Vorsitzender Tiergarten4Association e. V.

Um Anmeldung bis 24. Januar 2018 unter: veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de wird gebeten. 

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