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Lettre d’information | ITS Newsletter März 2018

Bad Arolsen, 22. März 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

die Rückgabe von persönlichen Gegenständen an Familien von KZ-Häftlingen ist ein besonderes ITS-Projekt. 2017 ist es uns gelungen, 90 Angehörige zu finden und die Erinnerungsstücke auszuhändigen. Mit der Kampagne #StolenMemory haben wir nun begonnen, international auf diese Suche aufmerksam zu machen.

Außerdem stellen wir Ihnen zwei Besucher vor und unsere erste ASF-Freiwillige, die für ein Jahr beim ITS mitarbeitet. Bitte beachten Sie auch den Call For Papers für die Internationale Konferenz, die der ITS im Herbst 2018 veranstaltet.

 

AUSSTELLUNG

#StolenMemory in Paris

#StolenMemory ist eine großangelegte Kampagne des ITS. Mit einer Plakatausstellung sowie Social Media Aktionen und in Zusammenarbeit mit Medien informiert der ITS über die persönlichen Gegenstände von KZ-Häftlingen und sucht nach Angehörigen. Im Januar und Februar 2018 waren die großformatigen Poster mit den Namen von Menschen sowie den Fotos von Brieftaschen, Uhren, Schmuckstücken und ähnlichem bereits bei der UNESCO in Paris zu sehen. Weitere Ausstellungen folgen.

Noch immer warten rund 3.000 persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen im Archiv des ITS darauf, an Familien zurückgegeben zu werden.

Infos zur Kampagne finden Sie in der #StolenMemory Broschüre und auf der Website.

AKTUELLES

„Ich muss Name für Name recherchieren“

Thomas Porena, der an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fachbereich Südosteuropäische Geschichte promoviert, hat beim ITS über Doppelt-Deportierte recherchiert. Im Interview berichtet er von den Schwierigkeiten der Recherche und von wichtigen Fundstücken im Archiv des ITS.

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„Die Erinnerung wachhalten“

Saida Kikhlyarova aus Aserbaidschan ist 26 Jahre alt und die erste Freiwillige, die im Rahmen Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. zum ITS kam. Mit sechs Sprachen, die sie spricht, und durch ihr großes Engagement konnte sie schon nach kurzer Zeit an vielen ITS-Projekten mitarbeiten.

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Frauen unter der NS-Verfolgung

Vom Umgang mit schwangeren Zwangsarbeiterinnen bis hin zu KZ-Zwangsprostituierten: Speziellen Formen der Ausbeutung und Verfolgung von Frauen durch die Nationalsozialisten widmet sich eine neue Online-Publikation, die auf Dokumenten aus dem ITS-Archiv basiert.

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„Es gibt noch Vieles, das ich nicht weiß“

Um mehr Informationen über das Schicksal seines Großvaters zu erhalten, machte sich Marco Moisello Ende Januar 2018 auf den Weg zum ITS nach Bad Arolsen. Die Nationalsozialisten hatten Francesco Moisello 1944 in seiner Heimatstadt Genua verhaftet. Er kam nicht zurück nach Hause.

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TERMINE

27. März 2018

Vortrag und Workshop mit Elisabeth Schwabauer: „Das ITS-Archiv. Potentiale für die Bildungsarbeit“ im Rahmen der Fortbildung für Multiplikatoren aus der Russischen Föderation in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz und dem Holocaust Center Moscow.

4. April 2018 / 14.00 Uhr

Präsentation für Besucherinnen und Besucher beim ITS in Bad Arolsen über die Aufgaben und Geschichte des ITS, die Dokumentenbestände sowie Einzelschicksale.

23. bis 24. April 2018

Akim Jah leitet einen Workshop zum Thema Displaced Persons in Belgrad, veranstaltet vom internationalen Netzwerk Terraforming in Zusammenarbeit mit Yad Vashem.

29. bis 30. April 2018

Vortrag von Henning Borggräfe: “A New Role for Archives in Holocaust Memory!? Open Access and Interactive Offers at the International Tracing Service (ITS)” bei der Konferenz „Tomorrow’s Holocaust Memory. An international Conference“ in Tel Aviv. Veranstalter sind die Tel Aviv University und das Goethe Institut Tel Aviv.

8. bis 9. Mai 2018

Vortrag von Henning Borggräfe: „Karteikarten, Listen und Korrespondenzen – Archivbestände und Forschungspotentiale zur Zwangsarbeit im International Tracing Service (ITS)“ bei der Konferenz „Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs – Auswirkungen und Erinnerung“ in Szczecin. Veranstaltet wird die Konferenz vom Büro Szczecin des Instituts für Nationales Gedenken (Instytut Pamięci Narodowej) und der Universität Szczecin.


SERVICES

Call for Papers

Bis zum 1. April 2018 können Sie Ihre Themenvorschläge für die im Oktober stattfindende Internationale Konferenz „Tracing and Documenting Victims of Nazi Persecution: History of the International Tracing Service (ITS) in Context” einreichen.

Zum Call

 

Call for Application

Bis zum 1. Mai 2018 können sich Mitglieder von Aufarbeitungs-, Bildungs- und Gedenkinitiativen zur NS-Verfolgung aus Deutschland und Europa für ein dreitägiges Recherche-Seminar bewerben, das der ITS gemeinsam mit dem USHMM anbietet.

Zum Call

 

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