Falls Sie diesen Newsletter nicht richtig lesen können, klicken Sie bitte hier


NEWSLETTER APRIL 2018
der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Herzlich willkommen zur April-Ausgabe unseres Newsletters.
Gerne möchten wir Sie auch diesen Monat zu Veranstaltungen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und ihren Außenstellen einladen. Im April wollen wir mit Ihnen im Bullenhuser Damm den 20 ermordeten jüdischen Kindern gedenken sowie zwei Sonderausstellungen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eröffnen. Beide Gedenkstätten bieten auch dieses Jahr im Rahmen der « Langen Nacht der Museen » mit ihrem Programm einen besonderen Einblick in die Gedenkstättenarbeit.
Bitte beachten Sie in der Vorschau die Termine rund um die Gedenkveranstaltungen anlässlich des 73. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager Anfang Mai. Im letzten Teil des Newsletters finden Sie Meldungen aus der Gedenkstättenarbeit.
Informieren Sie sich gern auf unserer Homepage, über Facebookoder Twitter über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten.
Ihr Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Rose zum Gedenken – gegen das Vergessen.
VERANSTALTUNGEN
GEDENKVERANSTALTUNG
Die Kinder vom Bullenhuser Damm
20. April 2018 16.00 Uhr
Veranstaltung der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm zur Erinnerung an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, vier Häftlingsärzten und -pflegern sowie mindestens 24 sowjetischen Häftlingen durch die SS am 20. April 1945.
LANGE NACHT DER MUSEEN
Geschichte erforschen – Geschichten erinnern
21. April 2018 18.00–02.00 Uhr
Auch dieses Jahr öffnen die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Gedenkstätte Bullenhuser Damm zur « Langen Nacht der Museen 2018 ». Unter dem Motto « Geschichte erforschen – Geschichten erinnern » werden neben Führungen in verschiedenen Sprachen auch exklusive Einblicke in die Forschung an der Gedenkstätte angeboten.
Mehr Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier.
SONDERAUSSTELLUNG
Verflechtungen. Voraussetzungen, Funktionen und Folgen kolonialen und rassistischen Denkens und Handelns im Nationalsozialismus
21. April bis zum 18. Mai 2018
Kolonialismus und Nationalsozialismus werden in der Bildungsarbeit meist getrennt voneinander behandelt. Anhand exemplarischer Biografien von People of Color unter nationalsozialistischer Herrschaft zeigt die Ausstellung, dass kolonialrassistisches Denken – wenngleich oft in veränderter Form – auch im Nationalsozialismus weiter wirksam war.
SONDERAUSSTELLUNG
„Im Schatten von Auschwitz“
21. April bis zum 27. Mai 2018
Die Ausstellung mit Fotos von Mark Mühlhaus (attenzione photographers) zeigt Orte, an denen die Täter des nationalsozialistischen Deutschland Zehntausende von Menschen ermordeten. Diese Orte stehen heute oftmals „im Schatten“ der Aufmerksamkeit und sind kaum oder gar nicht bekannt.
ALTERNATIVE HAFENRUNDFAHRT
KZ-Außenlager, Zwangsarbeit und Widerstand im Hamburger Hafen 1933–1945
22. April 2018 15.30–17.30 Uhr
Mit Blick auf historische Hafenbecken, Schuppen und Speicher, Fabrikhallen und Brücken wird auf der zweistündigen Barkassenfahrt von Zwangsarbeit, Widerstand und Verfolgung im Hamburger Hafen berichtet. Die Route führt auch zu den Orten, an denen Konzentrationslager eingerichtet waren.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
FORTBILDUNG
Männer als Opfer und Täter in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern
27. April 2018 14.00–19.00 Uhr
Männlichkeit ist eine zentrale Kategorie zum Verständnis von Gewalt in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Diese Fortbildung vermittelt anhand historischer Quellen Konzepte, mit denen Geschlecht und Männlichkeit analysiert werden können.
AUSBLICK
FORUM
„Zukunft der Erinnerung“ 2018
01. Mai 2018 14.00–17.15 Uhr 02. Mai 2018 09.00–16.00 Uhr
In Form eines Workshops tauschen sich Nachkommen ehemaliger KZ-Häftlinge, Mitglieder von Überlebendenverbänden, MitarbeiterInnen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und mit ihr verbundener Organisationen sowie Jugendliche und weitere Interessierte über Fragen von Formen künftigen Gedenkens aus.
FÜHRUNG
Die ersten Häftlinge des KZ Neuengamme
03. Mai 2018 15.00–17.00 Uhr
Dieser thematische Rundgang durch die Gedenkstätte erzählt von der Errichtung des Konzentrationslagers Neuengamme. Wer waren die ersten Häftlinge? Was haben sie erlebt?
GEDENKVERANSTALTUNG
Gedenkveranstaltung anlässlich des 73. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager
03. Mai 2018 17.00 Uhr
Internationale Gedenkveranstaltung der Freien und Hansestadt Hamburg in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Überlebenden und ihren Angehörigen sowie Gästen aus vielen Ländern.
AUS DER GEDENKSTÄTTENARBEIT
WIR TRAUERN UM DAGMAR LIEBLOVÁ
Dagmar Lieblová starb am 22. März 2018 in Prag im Alter von 88 Jahren. Wir schätzten Dagmar als kluge, warmherzige, tolerante und weltgewandte Gesprächspartnerin und große Stütze unserer Arbeit.

Dagmar Lieblová während eines Zeitzeugengespräches im Mai 2015.
ZEITZEUGENGESPRÄCH
„Die unbekannte Familie“ – Ein Bericht zum Zeitzeugengespräch mit Rozette Kats aus Amsterdam
Was passiert mit einem, wenn man erfährt, dass man nicht die Person ist, die man bis dahin glaubte zu sein, dass die geliebten Eltern gar nicht die „echten“ Eltern sind, weil diese im Holocaust getötet wurden?

Die Zeitzeugin Rozette Kats im Gespräch.
Kontakt
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Jean-Doldier-Weg 75
21039 Hamburg
Telefon: +49 40 4281315-00
Telefax: +49 40 4281315-25
E-Mail: iris.groschek@bkm.hamburg.de
Internet: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

Discussion
Les commentaires sont fermés.