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Film | Filmabend zu den aktuellen und drängenden Themen Flucht und Migration am Mittwoch, den 16. Mai 2018 um 19.00 Uhr in die Gedenkstätte und Museum Trutzhain

Der Regisseur der Dokumentation Als Paul über das Meer kam. Tagebuch einer Begegnung, Jakob Preuss, wird anwesend sein und steht im Anschluss des Films für ein Gespräch zur Verfügung.

Jakob Preuss wurde für seine Dokumentation Als Paul über das Meer kam mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm handelt von dem Schicksal des Migranten, Paul Nkamani, der sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen hat. Hier lernen sich Paul und der Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung und begibt sich auf die Suche nach Paul. Er trifft ihn schließlich in Granada wieder, um seinen weiteren Weg zu dokumentieren. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Preuss beschließt Paul bei seiner Reise in das Land seiner Träume, Deutschland, zu helfen.

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, bleibt seine Zukunft in Deutschland weiter ungewiss…

Jakob Preuss gibt Einblick in sein Filmprojekt, spricht über den Entstehungsprozess und behandelt drängende Fragen unserer Zeit aus unterschiedlicher Perspektive. Er konfrontiert die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Frage, wie wir mit der stetig wachsenden Ungleichheit in der Welt umgehen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Geflohen-Vertrieben-Angekommen?!“  in Kooperation mit der Carl-Bantzer-Schule Ziegenhain statt.

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