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EINLADUNG : VERANSTALTUNGEN STIFTUNG DENKMAL – August 2019

die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt Sie zu folgenden Veranstaltungen im August 2019 in Berlin ein:

2. August, 21 Uhr, »Das war unsere Endstation …« – Erinnern an die Ermordung der letzten Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau 1944

22. August, 19 Uhr, »Geteilte Erinnerungen – 80 Jahre nach dem 23. August 1939« – Vortrag und Diskussion

28. August, 12 Uhr, Ausstellungseröffnung »›Erinnerung bewahren‹ – Schutz und Sichtbarmachung von Massengräbern des Holocaust in der Ukraine«

30. August, 10 bis 15.30 Uhr, Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde


Mehr Informationen zur Veranstaltung:

»Das war unsere Endstation …« – Erinnern an die Ermordung der letzten Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau 1944

2. August 2019, 21 Uhr, Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Simsonweg, 10557 Berlin


Am 2. August 2019 jährt sich die »Liquidation des Zigeunerfamilienlagers « in Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 die über 4.000 verbliebenen Sinti und Roma in Gaskammern – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen, Kinder und ältere Menschen.

PROGRAMM
Begrüßung / Moderation
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Reden
Gesine Schwan, Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform, Berlin
Zoni Weisz, Überlebender

Musik
Riah May Knight und Lindy Larsson

Künstlerischer Beitrag
Delaine Le Bas und Philipp Geist

Rezitation
Gedicht »Auschwitz« auf Deutsch, Englisch und Romanes: Damian J. Le Bas, Riah May Knight und Lindy Larsson

Lesung
Estera Stan aus Zilli Reichmanns Erinnerungen »Ich wollte leben!«

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, am Brunnen des Denkmals Blumen niederzulegen. Bitte bringen auch Sie eine mit! Herzlichen Dank.

Um Anmeldung bis 1. August 2019 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. Eintritt frei!

Veranstalter: RomaTrial, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas


»Geteilte Erinnerungen – 80 Jahre nach dem 23. August 1939« – Vortrag und Diskussion

22. August 2019, 19 Uhr, Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion ein.

Zum Thema
Am 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin- bzw. Molotow-Ribbentrop-Pakt). In einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen beide Mittelosteuropa in »Interessensphären« auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen, Lettland, Estland und Teile Rumäniens. Anlässlich des 50. Jahrestages des Paktes schließen sich über eine Million Esten, Letten und Litauer zu einer Menschenkette zusammen, um für ihre Freiheit zu demonstrieren. Erst 1989 bestätigt Moskau die Existenz des Geheimen Zusatzprotokolls. Am 2. April 2009 erklärt das Europäische Parlament den 23. August zum »Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime«. Die Veranstaltung will den Fragen nachgehen, welche Rolle der 23. August 1939 und seine Folgen bei den 2-plus-4-Gesprächen zur Deutschen Einheit 1990 spielen und welche Bedeutung dieses Datum in Polen und dem Baltikum, in Deutschland und Russland hat.

PROGRAMM
Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Nachama, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019), Direktor der Stiftung Topographie des Terrors

Grußwort
Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister von Berlin, Senator für Kultur und Europa

Vortrag
Prof. Dr. Claudia Weber, Professurinhaberin und Leiterin des Viadrina Center, Stiftung Europa-Universität Viadrina

Podium
Prof. Włodzimierz Borodziej, Professor am Historischen Institut der Universität Warschau, Co-Direktor des Imre Kertész Kollegs an der Universität Jena

Dr. Ekaterina Makhotina, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abt. für Osteuropäische Geschichte, Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn

Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung, 1990 Außenminister der DDR, 1990–2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD), 2013–2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Moderation
Sabine Adler, Deutschlandfunk


Anmeldung bitte bis zum 20. August 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de


Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20
Kontaktdaten:
Sarah Breithoff, Koordinierende Assistentin
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Georgenstraße 23, 10117 Berlin,
Tel.: +49 (0)30–26 39 43–38, Fax: -20
E-Mail: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de
Internet: http://www.orte-der-erinnerung.de

Ausstellungseröffnung »›Erinnerung bewahren‹ – Schutz und Sichtbarmachung von Massengräbern des Holocaust in der Ukraine«

28. August 2019, 12 Uhr, Auswärtiges Amt, Lichthof, Werderscher Markt 1, 11017 Berlin

Schätzungsweise 2.000 Massenerschießungsstätten befinden sich allein auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. In abgelegenen Schluchten und Wäldern, mitten auf Feldern, in ehemaligen Panzergräben oder Sandgruben waren zwischen 1941 und 1944 ganze jüdische Gemeinden oft innerhalb weniger Tage ausgelöscht worden. Auch Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Patienten wurden Opfer deutscher Mordkommandos.
Hunderte Massengräber sind bis heute unmarkiert, ungeschützt und verwahrlost. Das Projekt Erinnerung bewahren – gefördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und getragen von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas – gestaltet 15 Gedenk- und Informationsorte für ermordete Juden und Roma in zwölf Gemeinden, die 2019 der Öffentlichkeit übergeben werden.

PROGRAMM
Begrüßung
Heiko Maas, Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland

Grußwort
S. E. Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine in Deutschland

Einführung
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Moderation
Michaela Küchler, Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusbekämpfung im Auswärtigen Amt

Um Anmeldung bis 23. August 2019 unter veranstaltungen [at] stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-11 wird gebeten. Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.


Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde

30. August 2019, 10 bis 15.30 Uhr, Foyer der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin, Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde, Tiergartenstraße 4, 10785 Berlin

Seit fünf Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde an die etwa 300.000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie »rassisch« und sozial unerwünschte Menschen, die zwischen 1939 und 1945 im Deutschen Reich und im deutsch besetzten Europa als »lebensunwert« getötet wurden.
Mit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 – vor 80 Jahren – begann der Zweite Weltkrieg. Zwei Monate darauf erließ Adolf Hitler eine Anordnung zur Ausrottung »lebensunwerten Lebens«, die auf den 1. September zurückdatiert wurde. Bereits in Polen wurden 1939/40 tausende Patienten erschossen oder vergast. Ab Anfang 1940 begann der Massenmord auch im Deutschen Reich. Die Planungs- und Verwaltungszentrale des »Euthanasie«-Programms befand sich ab April 1940 in der Tiergartenstraße 4. Hier organisierten Ärzte und Verwaltungspersonal die Erfassung und Selektion der Patienten sowie deren Transport in sechs eigens dafür eingerichtete Gasmordanstalten im Deutschen Reich.
Bis August 1941 töteten Ärzte dort über 70.000 Menschen, bis 1945 wurden weitere 90.000 durch Nahrungsentzug, Vernachlässigung und die Gabe von Medikamenten umgebracht. Im besetzten Polen und in der eroberten Sowjetunion mordeten SS-Einheiten zahlreiche Krankenhäuser leer. Die sogenannte »Euthanasie« war das erste systematische Massenverbrechen des nationalsozialistischen Regimes. Sie gilt als Vorstufe zur Vernichtung der europäischen Juden.
Alle Informationen sowie das Programm zur Veranstaltung finden Sie unter: https://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen/demnaechst/detail/fuenf-jahre-gedenk-und-informationsort-fuer-die-opfer-der-nationalsozialistischen-euthanasie-morde.html.
Bitte teilen Sie uns bis zum 27. August 2019 mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden und für welche Foren wir Sie eintragen dürfen.
Tel.: +49 (0)30 / 26 39 43 11
Fax: +49 (0)30 / 26 39 43 20
E-Mail: veranstaltungen@stiftung-denkmal.de


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit freundlichen Grüßen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Stiftung Denkmal für die
ermordeten Juden Europas

Georgenstraße 23
10117 Berlin

Tel. +49(0)30 – 26 39 43 – 26
Fax +49(0)30 – 26 39 43 – 20
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